Dieser UP soll dir dabei helfen, stressfrei im Alltag zu werden. Wir geben dir Tipps, wie es dir gelingt, die Herausforderungen des Alltags entspannter anzugehen. Damit du nicht nur gute, sondern sogar bessere, Ergebnisse erzielst. Möge dieser Beitrag dir mehr Zufriedenheit in deinem Alltag und deiner Partnerschaft schenken. Wusstest du beispielsweise, dass alltäglicher Stress bei vielen Paaren einer von zahlreichen Auslösern für eine Trennung oder Scheidung ist?

Stressfrei im Alltag durch Sport auf Brücke

Lange Zeit wurde man in unserer Gesellschaft schräg angeschaut, wenn man seinen Terminkalender nicht so vollgestopft hat wie die meisten, sondern sich auch Pausen gönnte. Doch in Zeiten der Volkskrankheit „Burnout“ erfolgt derzeit ein Umdenken. Es wird nach Wegen gesucht, wie eine gute Work-Life-Balance gelingen kann. Nach Wegen, wie der Alltag entspannt aber erfolgreich gemeistert werden kann. Wie das funktionieren kann, zeigen wir dir jetzt.

Was ist „Stress“?

Von Urzeiten her ist Stress ein sinnvoller Reflex unseres Körpers. Sobald eine Gefahrensituation auftrat, wurde der Körper unter Spannung gesetzt. In lange vergangenen Zeiten verhalf dies zur erfolgreichen Flucht vor gefräßigen Tieren oder der gelungenen Gratwanderung an steilen Klippen.

Doch leider sind wir den Stress über die Jahrtausende nicht losgeworden und so sind wir noch immer mit diesem konfrontiert. Der Streit mit dem Ehepartner, die fast verpasste Abgabefrist der wichtigen Unterlagen oder die alles-entscheidende Prüfung deines Studiums. Damals die einzige Chance zu überleben, heute eine körperliche Überreaktion auf eigentlich ungefährliche Alltagssituationen.

Auch Umzüge können solchen unnötigen Stress auslösen – durch Klick erhältst du mehr Informationen zum Zusammenziehen mit deinem Partner

In unserem Alltag steht ein Termin nach dem nächsten an. Doch wir haben es verlernt einfach mal weniger zu tun. Auch wenn wir eigentlich frei haben, sind wir immer und überall mit unserem Mobiltelefon erreichbar. Je mehr, desto besser, ist die Devise unseres völlig „überschleunigten Lebens“. Die Folge sind fehlende Erholungspausen und durch Stress verursachte Krankheiten. Zu diesen zählen neben dem Modewort Burnout auch Depressionen, Übergewicht, Angstzustände, Bluthochdruck, Unruhezustände und eine erhöhte Infektanfälligkeit.

Also… allen Grund endlich etwas dagegen zu tun! Beispielsweise um liebevoll und respektvoll mit deinem Partner kommunizieren zu können (siehe hier)

Stressfrei im Alltag – aber wie?

Wenn Phasen der Regeneration und Entspannung fehlen, wird dies langfristig gesehen Auswirkungen auf deine Gesundheit haben! Ob du das wahr haben möchtest, oder nicht…

Daher möchten wir uns jetzt einigen Tipps widmen, wie wir Stress vermeiden können. Oder wenn dieser nicht zu vermeiden ist, wie wir den Stress schnell wieder abbauen können. In diesen Tipps soll es darum gehen, durch erlernbare Alltagsroutinen Entspannung zu ermöglichen und das Stress-Level auf einem erträglichen Niveau zu halten. Es ist doch absurd, wenn wir uns von Dingen im Alltag herunterziehen lassen, die wir überhaupt nicht ändern können.

Der langsame Verkehrsteilnehmer, die Oma an der Kasse vor uns oder das Ausräumen unserer Spülmaschine. Wieso geben dir diesen Dingen und anderen Menschen die Macht über unseren Gemütszustand zu entscheiden? Sollte es nicht viel mehr in unserer Hand liegen, ob wir glücklich sind oder nicht? Ob wir Stress empfinden oder nicht? Doch wie können wir das tun?

Akzeptieren von Umständen, die wir nicht ändern können um stressfrei im Alltag zu sein

Man kann hierbei von „nicht-sinnvollem Stress“ reden. Denn wenn du am heutigen Tag gerne Sport an der frischen Luft machen wolltest und es jetzt im Moment aber zu schneien beginnt, dann kannst du diesen Umstand nicht ändern. Nimm dir doch stattdessen vor ins Fitnessstudio zu gehen, oder treffe dich mit einer dir wichtigen Person, mit der du dich sowieso schon lange mal treffen wolltest. Wieso solltest du zulassen, dass neben dem bescheidenen Wetter zusätzlich auch noch miese Laune mit dazu kommt? Und am Ende ändert sich doch nichts an der Situation.

Lasse den Frust niemals an deinem Partner aus und führe Streitgespräche und Konflikte stets mit Liebe (siehe unseren Artikel dazu)

Dann kannst du es doch gleich sein lassen. Wenn also wieder eine solche Situation passiert, erinnere dich an diese Worte. Du kannst ja eh nichts daran ändern. Distanziere dich von der Situation und frage dich, warum dir dieser Umstand deine gute Laune verderben sollte. Atme so tief ein wie du kannst und widme dich anderen tollen und wertvollen Dingen.

Umstände ändern, die wir ändern können

Wo du bei 1. gelernt hast, die nicht änderbaren Umstände (mieses Wetter, langsame Verkehrsteilnehmer etc.) so zu akzeptieren, wie sie sind, so beginnst du jetzt damit die Umstände zu ändern, bei denen du auch wirklich etwas bewirken kannst. Beispielsweise kann es sein, dass dich der Umstand nervt zu wenig Zeit für deinen Partner zu haben. Ich bin sogar sehr glücklich darüber, dass dich dieser Umstand nervt!

Denn diese Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung und damit zu einer noch harmonischeren Beziehung. Sicherlich kommt dir der folgende Satz bekannt vor: „Ich habe zu wenig Zeit für die wichtigen Dinge (Partner, Kinder, Gesundheit etc.)“. Du bist der Herr über deine Zeiteinteilung! Jeder Mensch hat genau gleich viel Zeit zur Verfügung wie du. 24h am Tag und 168h in der Woche. Nimm dir die Zeit für die wichtigen Dinge. Vielleicht ist die Bitte deines Cousins ihm beim Holz machen zu helfen weniger wichtig, als die Sehnsucht deines Partners Zeit mit dir zu verbringen.

Einige Tipps, wie du deinem Partner die Wertschätzung und Liebe entgegen bringen kannst, findest du in diesem Beitrag (klicken)

Es ist dein Partner, mit dem du dein Leben verbringen und gut auskommen möchtest, nicht dein Cousin, Schwager oder Chef. Also nimm dir beispielsweise folgendes vor: „Statt 3 Mal in der Woche mit meinen Kumpels abzuhängen investiere ich 2 dieser 3 Abende in meine Partnerschaft und sorge selbst für die Änderung der Umstände, die mich nerven.“

Investiere in deine Gesundheit

Gerade wenn wir einen stressigen Lebenswandel haben, sparen wir auch noch an genau den falschen Dingen. Oft ist es ausreichender Schlaf und regelmäßiger Sport an dem wir sparen – bei gleichzeitig viel zu viel Arbeit und ständig erhöhtem Stressniveau. Hinzu kommt dann auch noch ungesunde Ernährung (Stichwort Fast Food), die unserer Gesundheit dann noch den Rest gibt.

Nimm dir also die Zeit für ausreichend Schlaf, regelmäßigen Sport und gesunde Ernährung. Streiche dafür lieber Termine aus deinem Kalender, auf die du sowieso gerne verzichten würdest, da sie nur weiteren Stress verursachen. Lerne auch mal „NEIN“ zu sagen. Suche dir eine Arbeitsstelle, die dir eine entsprechende „Work-Life-Balance“ ermöglicht und wirklich zu dir passt. Du liebst Ordnung und Ruhe? => Ein Job als Erzieher, Lehrer oder Krankenschwester ist sicherlich nicht das richtige für dich. Beherzige diese Tipps und du wirst immer mehr stressfrei im Alltag!

Investiere in die Menschen, die dir am Herzen liegen

Du bist selbstständig und musst noch eine wichtige Aufgabe für einen großen Kunden fertig machen? Okay, aber dann nimm‘ dir die zusätzlich investierte Zeit anschließend frei und verbringe sie mit deinen Liebsten. Dein Partner wird sich dadurch wertgeschätzt fühlen und du kannst das hohe Stressniveau wieder ausgleichen. Verbringe viel Zeit mit deiner Familie, deinem Ehepartner und deinen Kindern.

Aber auch platonische Freundschaften außerhalb deiner Paarbeziehung sind vollkommen in Ordnung (siehe Artikel)

Verliere die Beziehung zu den Menschen die dir wichtig sind niemals aus den Augen. Spätestens wenn du einmal krank wirst (und das kann durch übermäßigen Stress schnell passieren) bist du auf deine Lieben angewiesen. Und da ist es eindeutig von Vorteil, wenn man in die entsprechenden „Beziehungskonten“ ausreichend eingezahlt hat.

Stressfrei im Alltag

Um Stress zu vermeiden, ist es unglaublich wichtig folgende Bereiche voneinander abzugrenzen: Stressige nicht-änderbare Umstände und stressige änderbare Umstände. Lerne die nicht-änderbaren Umstände zu akzeptieren und ändere änderbare Umstände, über die du dich immer und immer wieder aufregst und damit Stress verursachen. Lerne weitergehend „dringlich“ und „wichtig“ zu unterscheiden.

Mache manchmal einen Schritt zurück und lerne die Dinge aus der Distanz zu betrachten. Ist es diese Situation wirklich wert, mich darüber zu ärgern und für den Ärger meine Kraft zu verschwenden? Es gibt stressige Phasen in unserem Leben – keine Frage. Aber auf eine stressige Phase sollte auch mal wieder eine Zeit der Entspannung folgen.

Versuche die bestehenden Probleme, beispielsweise von der Arbeit oder in der Familie, gedanklich in eine Schublade zu stecken und hole sie erst wieder heraus, wenn du wirklich in der Lage bist etwas daran zu ändern. So gibst du einem weiteren Trennungs- und Scheidungsgrund keine Chance!

Artikel von Josua Sigwarth

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