Dieser UP handelt davon, was die Grundlagen fĂŒr eine liebevolle, erfolgreiche und gute Erziehung sind. Viele sind der Meinung, dass Kinder klare Grenzen brauchten und dies bedeutet fĂŒr diese Personen einen strengen Erziehungsstil. Dies basiert auf der Idee, dass Kinder von Natur aus frech sind, weshalb Erwachsene sie erziehen mĂŒssen. Als seien Kinder lediglich tyrannische Geschöpfe, die lediglich auf der Nase ihrer Eltern herumtanzen.

Gute Erziehung, keine Einsamkeit

Dieser Beitrag soll zeigen, dass Grenzen sehr wichtig sind. Grenzen zu ziehen, hat aber nichts mit Gewalt und Machtdemonstration zu tun. AutoritĂ€re Erziehungsstile versuchen den Willen der Kinder zu brechen und erzielen damit, dass die Kinder von klein auf gezeigt bekommen, dass es vollkommen normal ist, die emotionalen Grenzen anderer Menschen immer wieder von Neuem zu verletzen. Dieser Beitrag soll aber weitergehend zeigen, dass eine gute Streitkultur nichts mit Macht und Gewalt zu tun hat. Im Gegenteil, an Stelle von EinschrĂ€nkungen sollten die BedĂŒrfnisse aller Beteiligten liebevoll akzeptiert werden.

Viele Eltern missbrauchen ihre Rolle als Oberhaupt ĂŒber ihre Kinder

Welche Eltern kennen das nicht
 GlĂŒckliche Familienangehörige auf Werbeplakaten und perfekte Familien in Hollywoodfilmen – Harmonie und Freude pur. Das eigene Leben hingegen: Reibung, Wut und EnttĂ€uschung an der Quengelwarentheke der Supermarktkasse.

Gewalt ist keine Lösung fĂŒr gute Erziehung

Oftmals die einzige Lösung der Eltern: Grenzen aufzeigen und den Nachwuchs wieder „in die richtige Spur“ bringen. Doch diese hierarchische Denkweise und der Missbrauch der eigenen autoritĂ€ren Stellung fĂŒhrt immer wieder zu Problemen und macht selbst wenig glĂŒcklich. Doch da stellt sich die Frage, wie ihr die Probleme auf eine andere Art und Weise lösen könnt?! Wie kannst du beispielsweise dein Kind dazu bewegen, sein Zimmer aufzurĂ€umen – wohlgemerkt ohne dazu zu zwingen.

Gegen Stress im Alltag hilft dir die folgende Inspiration (klicken um den Artikel zu lesen)

Es ist doch so, Eltern haben in der Familie das sagen – gut so! Eltern mĂŒssen ja auch spĂ€testens, wenn es fĂŒr die Kinder gefĂ€hrlich wird, klare Grenzen setzen. Sonst kann der Ausflug zum Supermarkt auf der gegenĂŒberliegenden Straßenseite schnell man zu einem Fiasko werden. Damit Kinder ĂŒberleben können, sind sie gerade zu Beginn auf ihre Eltern angewiesen.

Die Wichtigkeit dieser ĂŒberlebenssichernden Rolle wird im Laufe des Erwachsen-Werdens der eigenen Kinder immer weiter abnehmen. Doch diese AutoritĂ€t ĂŒber das Kind wurde in der Vergangenheit sehr oft mit Gewalt gegenĂŒber dem eigenen Nachwuchs eingefordert. Und dies fĂŒhrte vor allem zu einem: Furcht!

Eine veraltete Erziehungsmethode

Gewalt gehörte viel zu lange zu den „gewöhnlichen Erziehungswerkzeugen“, wenn die Kinder mal wieder „nicht gefolgt“ haben. Doch was sind heutzutage die Alternativen, wenn einem körperliche Schmerzen nicht mehr zur VerfĂŒgung stehen? Wie sieht die gute Erziehung in einer modernen Familie aus, die dennoch wohlerzogene Menschen hervorbringen möchte?

Manche Eltern versuchen die Entscheidungen in der Familie nur noch demokratisch zu treffen, andere wiederum vernachlĂ€ssigen sich selbst komplett selbst, da sie ihre Kinder zum totalen Mittelpunkt ihres Lebens machen. Liebe Eltern, auch eure BedĂŒrfnisse sind wichtig! Sehr wichtig sogar! Wie oft hört man, dass Ehen nach erfolgreich „abgeschlossener Erziehung“ zerbrechen, weil sie ihre Kinder zum Mittelpunkt des Lebens gemacht haben und dieser „von jetzt auf gleich“ das Haus verlĂ€sst.

Die elterliche AutoritĂ€t definiert sich heutzutage nicht mehr allein durch die Rolle des Papas oder der Mama und darf sich erst recht nicht durch Gewalt manifestieren. Gute Erziehung basiert auf Liebe, Respekt und Vertrauen. Kinder werden dann aus WertschĂ€tzung heraus auf euch hören – auch dann, wenn es darum geht das chaotische Kinderzimmer aufzurĂ€umen.

Mehr zu guter und liebevoller Kommunikation in der Partnerschaft erfahrt ihr hier (klicken)

Gewalt hinterlÀsst Spuren und prÀgt eure Kinder (und die nÀchsten Generationen)

Gewalt, sowohl körperlich, wie auch psychisch, hinterlĂ€sst etwas an euren Kindern. Ihr prĂ€gt sie! Körperliche Gewalt fĂŒgt dabei SchĂ€den zu, die andere sehen können. Aber wenn ihr eure Kinder heruntermacht, kritisiert und sie verspottet, dann wird das ganz andere SchĂ€den und Wunden hervorrufen.

Gewalt und Missbrauch richtet großen Schaden an euren Kindern an

Wenn euren Kindern das angetan wird, dann wird es sich langfristig auf ihr Selbstbild auswirken. Sie werden sich in ihrem Leben nicht so gut entfalten wie Kinder, die wissen, dass sie von ihren Eltern geliebt sind. Wenn Konflikte dieser Art nicht ausgesprochen werden, wird dein Kind niemals wissen, was es genau falsch gemacht hat. Sie wissen nur, dass sie nicht eurem eigenen Maßstab gerecht werden.

Dies wird ihre Entwicklung hemmen und widerspricht zu 100% dem Begriffspaar „gute Erziehung“. Beziehungen zu anderen Menschen können nicht gedeihen, bedingungslose Freundschaften können nicht gefĂŒhrt werden. Dies kann gerade in der Selbstfindungsphase zu aggressivem Verhalten fĂŒhren. Wie sollen eure Kinder auch wissen, dass sie wertvoll, geliebt und angenommen sind, wenn ihnen diese Worte niemals zugesprochen wurden?

Seid Vorbilder durch gute Erziehung – Eure Kinder werden euch nachahmen

Ihr prĂ€gt eure Kinder – gewollt oder ungewollt. Sie werden euch nacheifern, was ihr in sie hineinlegt werden sie weitergeben. Die Wahrscheinlichkeit ist gut, dass eure Kinder ihre eigenen Kinder (eure Enkel) genau so erziehen werden, wie ihr es getan habt. Ihr prĂ€gt nicht nur eine Generation. Der Same, den ihr in euren Kindern sĂ€ht, wird erst in einigen Generationen zu einem großen Baum heranwachsen. Soll dies ein Baum der Zuflucht und Geborgenheit sein, oder ein GewĂ€chs des Zorns und der Selbstzweifel?

Eure Gestik und Mimik wirkt sich auf eure Kinder aus – nicht nur das Gesagte. Zeigt euren Kindern, dass ihr sie liebt. Nehmt sie in den Arm – auch wenn sie Mist gebaut haben. Verbockt nicht an euren eigenen Kindern, wo eure Eltern an euch schuldig geworden sind. SĂ€ht einen neuen Samen – einen guten. Reißt das gewachsene Unkraut heraus.

Sei liebevoll zu deinen Kindern, aber auch wertschÀtzend und respektvoll zu deinem Partner (mehr dazu findest du hier)

Eure Kinder mĂŒssen nicht euch ein Vorbild sein. Seid ihr das Vorbild fĂŒr eure Kinder, DAS Vorbild, dass ihr euch immer gewĂŒnscht habt. Eure Kinder können noch keine Verantwortung fĂŒr ihr Handeln ĂŒbernehmen
 ihr hingegen könnt das! Sorgt also fĂŒr einen liebevollen Umgang in der Familie und entfaltet einen neuen Duft der Dankbarkeit, Hingabe und Zuflucht. Keine Machtdemonstration. Seid stattdessen ein liebevoller Wegweiser im Leben eurer Kinder. Diese Liebe dĂŒrft ihr auch an euren Partner weitergeben. So lasst ihr Trennung, bzw. Scheidungsgedanken keine Chance.

Artikel von Josua Sigwarth

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